Herzlich Willkommen

auf den Seiten des Arbeitskreises Bergbaufolgen (Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten) der DGGV (Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung).
Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.
Mehr Informationen können Sie unter dem Punkt „Über den Arbeitskreis“ erfahren.
Einen bebilderten Überblick zu den Tagungen und zu den publizierten Schriften des Arbeitskreises aus den vergangenen 25 Jahren können Sie hier herunterladen.

Foto: Bergbauzeugen und touristische Zukunft des ehemaligen Braunkohlentagebaues Espenhain auf einen Blick: Im Vordergrund der Bergbau-Technik-Park und die BAB 38, dahinter der Markkleeberger See und die Stadt Leipzig (P. Radke 09/2013, LMBV; aus EDGG Nr. 251/2014)

Bergbauzeugen und touristische Zukunft des ehemaligen Braunkohlentagebaues Espenhain auf einen Blick: Im Vordergrund der Bergbau-Technik-Park und die BAB 38, dahinter der Markkleeberger See und die Stadt Leipzig (Foto: P. Radke 09/2013, LMBV; aus EDGG Nr. 251/2014)

Neuigkeiten

25.11.2022 :: Wechsel beim Vorsitz des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV

Der langjährige Vorsitzende des AK Bergbaufolgen Dr. Rascher erhält vom neuen Führungsteam als Dank Bilder ausgewählter Veranstaltungsorte (v.l.n.r.: Sybille Busch, Dr. Jochen Rascher, Stephanie Wittwer, Katrin Kleeberg (Foto: H-G. Röhling)
Der langjährige Vorsitzende des AK Bergbaufolgen Dr. Rascher erhält vom neuen Führungsteam als Dank Bilder ausgewählter Veranstaltungsorte (v.l.n.r.: Sybille Busch, Dr. Jochen Rascher, Stephanie Wittwer, Katrin Kleeberg (Foto: H-G. Röhling)

Der Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten (AK Bergbaufolgen) wurde 1995 in der damaligen Gesellschaft für Geowissenschaften (GGW) gegründet. Der AK Bergbaufolgen stellte sich damals die Aufgabe, in montanen Regionen Deutschlands Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologie- und bergbaunahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen, Geoparks und musealen Einrichtungen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen. Die Veranstaltungen befassten sich zunächst vor allem mit den Bergbaufolgen in den Lausitzer und mitteldeutschen Braunkohlerevieren, dem Erzbergbau im Harz und im Erzgebirge, dem Uranerz- und Steinkohlenbergbau, dem Bergbau auf Kali- und Steinsalze sowie dem Steine-Erdenbergbau. Bald kamen neue Themenbereiche hinzu, zu nennen sind hier die bergbaulich geprägte Wasserwirtschaft, der Natur- und Umweltschutz, aber auch so öffentlichkeitswirksame Themen wie Geotopschutz, Geotourismus oder Geo-Edutainment.

In Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) trafen sich vom 23.–25. Juni etwa 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum 50. Treffen, um bei verschiedenen Exkursionen und fachlichen Beiträgen mehr zum Thema „Von Baurohstoffen bis zu Seltenen Erden – Bodenschätze und Bergbau in Mecklenburg-Vorpommern“ zu erfahren.

Abschluss und Höhepunkt der Vortragsveranstaltung am 24. Juni war die Übergabe des Vorsitzes des Arbeitskreises. Der langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises, Dr. Jochen Rascher, gab den Staffelstab an Katrin Kleeberg weiter, die ebenfalls schon viele Jahre im Team des Arbeitskreises aktiv ist.

18.11.2022 :: Vorankündigung

„Vom Bausandstein bis zur Felssicherung – Nutzung und Schutz von natürlichen Ressourcen in der Sächsischen Schweiz“ – 51. Treffen des AK Bergbaufolgen, 11.-13. Mai 2023, Dresden & Königstein/Sachsen


J. C. A. Richter – „Aussicht von der Bastey gegen Morgen“

Glückauf verehrte Damen und Herren,

die Sächsische Schweiz begeistert seit jeher Menschen aus aller Welt. Neben ihrer einzigartigen Natur mit bizarren Felsen und tiefen Schluchten hat sie vielfältige Ressourcen, die seit Jahrhunderten gewonnen und genutzt werden. Am bekanntesten ist der Sandstein, aus dem zahlreiche berühmte Bauten u. a. in der barocken Residenzstadt Dresden errichtet wurden.

Die 51. Tagung des Arbeitskreises Bergbaufolgen wendet sich mit Vorträgen und Exkursionen dem Abbau und der Verwendung des kostbaren Rohstoffes Sandstein und weiterer Ressourcen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft zu. Weiterhin werden die (Geo)-Gefahren, die mit der Verwitterung des Sandsteins einhergehen, betrachtet. Mit der Vortragsveranstaltung tagt der Arbeitskreis Bergbaufolgen auf einem der bekanntesten Tafelberge der Sächsischen Schweiz: dem Königstein.

Das Programm umfasst:

  • Donnerstag,11.05.2023 (nachmittags): Vorexkursion – Auf den Spuren des sächsischen Sandsteins in der Barockstadt Dresden.
  • Freitag, 12.05.2023 (ganztägig): Vortragssession auf der Festung Königstein. Geselliges Zusammensein am Abend in Pirna (Hotel „Zur Post“).
  • Sonnabend, 13.05.2023 (ganztägig): Busexkursion durch das Elbsandsteingebirge zwischen Pirna-Königstein-Rathen; Exkursionsausgang und -ende ist Pirna.

Das genaue Tagungsprogramm wird Anfang 2023 verschickt werden. Da die Veranstaltung in einer bei  Touristen sehr beliebten Saison stattfindet, ist es anzuraten, die Übernachtungen sehr frühzeitig zu buchen (Vorschläge dazu sind weiter unten aufgelistet).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Arbeitskreis Bergbaufolgen in der DGGV

Weitere Informationen zur kommenden Veranstaltung sind auf der offiziellen Veranstaltungsseite zu finden.

02.12.2021 :: Teichmüller-Preis geht erneut nach Freiberg

Teichmüller Preis 2021 - Dr. Jochen Rascher

Der 1993 gestiftete ROLF-UND-MARLIES-TEICHMÜLLER-PREIS der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung wird für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Kohlenpetrologie verliehen. 2021 ging die Auszeichnung an Herrn Dr. Jochen Rascher, Geschäftsführer a. D. der GEOmontan GmbH Freiberg, für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Braunkohlengeologie.

Wie es in der Laudatio heißt, ehrt die DGGV mit dieser Preisvergabe einen Wissenschaftler, der sich zwar vorwiegend der Braunkohle widmet, darüber hinaus aber auch einen ausgesprochenen regionalgeologischen und angewandten Bezug zur Geologie in Mitteldeutschland in seinen Arbeiten hat.

Gleichzeitig wird damit das über zwei Jahrzehnte geleistete Wirken im Rahmen des Arbeitskreises Bergbaufolgen (Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten) in der GGW/DGG/DGGV, gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen aus den geologischen Diensten von Sachsen und Brandenburg sowie von GEOmontan GmbH Freiberg, gedankt.