Herzlich Willkommen

auf den Seiten des Arbeitskreises Bergbaufolgen (Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten) der DGGV (Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung).
Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.
Mehr Informationen können Sie unter dem Punkt „Über den Arbeitskreis“ erfahren.
Einen bebilderten Überblick zu den Tagungen und zu den publizierten Schriften des Arbeitskreises aus den vergangenen 25 Jahren können Sie hier herunterladen.

Foto: Bergbauzeugen und touristische Zukunft des ehemaligen Braunkohlentagebaues Espenhain auf einen Blick: Im Vordergrund der Bergbau-Technik-Park und die BAB 38, dahinter der Markkleeberger See und die Stadt Leipzig (P. Radke 09/2013, LMBV; aus EDGG Nr. 251/2014)

Bergbauzeugen und touristische Zukunft des ehemaligen Braunkohlentagebaues Espenhain auf einen Blick: Im Vordergrund der Bergbau-Technik-Park und die BAB 38, dahinter der Markkleeberger See und die Stadt Leipzig (Foto: P. Radke 09/2013, LMBV; aus EDGG Nr. 251/2014)

Neuigkeiten

11.03.2022 :: Alle Informationen und Anmeldung zum 50. Treffen des Arbeitskreises

50. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV vom 23. bis 25. Juni 2022 in Neubrandenburg: Von Baurohstoffen bis zu Seltenen Erden – Bodenschätze und Bergbau in Mecklenburg-Vorpommern

Der Große Stein von Altentreptow (Foto: Andreas Buddenbohm)
Der Große Stein von Altentreptow (Foto: Andreas Buddenbohm)

Sehr geehrte Damen und Herren,

das 50. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen widmet sich der abwechslungsreichen „jungen“ Geologie im Nordosten Deutschlands sowie den damit verbundenen Bodenschätzen, ihrer Gewinnung und der Folgenutzung von Abbaustätten.

Im Jubiläumstreffen sollen einmal mehr interessante geologische Aspekte, vielfältige Bodenschätze, bedeutsame Bergbaufolgelandschaften und das enge Miteinander von Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften in Forschung und Praxis verknüpft werden.

Nachdem die Arbeitskreis-Treffen bereits 2007 nach Südwestmecklenburg und 2011 auf die Ostseeinseln Vilm und Rügen führten, steht nun die Region Mecklenburg-Strelitz im Fokus. Geologisch bedingt wird Bergbau in Mecklenburg-Vorpommern weitgehend auf Lockergesteine, wie Kiessand, Sand und Ton, betrieben: das allerdings sowohl in terrestrischen als auch in marinen Gebieten. Im scheinbar simplen Baurohstoff Sand steckt jedoch manchmal viel mehr als vermutet, wie das Projekt SEEsand eindrucksvoll zeigt.

Die Bereiche des Altbergbaus setzen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Akzente in der Landschaft und sind wertvolle Lebensräume, die auf vielfältige Weise erforscht und nachgenutzt werden. Ein studentisches Projekt der Hochschule Neubrandenburg stellt beispielhaft den Lebensraum Kiesgrube vor.

Gemeinsam mit dem Geowissenschaftlichen Verein Neubrandenburg und der Hochschule Neubrandenburg lädt der Arbeitskreis Bergbaufolgen ein, die weniger bekannte Montanregion Mecklenburg-Vorpommern mit all ihren Facetten zu entdecken.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit herzlichem Glückauf

Arbeitskreis Bergbaufolgen der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung e.V. (DGGV)
Hochschule Neubrandenburg – University of Applied Sciences
Geowissenschaftlicher Verein Neubrandenburg e.V.

Einladung als PDF-Datei: Flyer_AK_Bergbaufolgen_50_Neubrandenburg.pdf

Alle Informationen und Anmeldung sind auf der Veranstaltungsseite zu finden.

02.12.2021 :: Teichmüller-Preis geht erneut nach Freiberg

Teichmüller Preis 2021 - Dr. Jochen Rascher

Der 1993 gestiftete ROLF-UND-MARLIES-TEICHMÜLLER-PREIS der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung wird für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Kohlenpetrologie verliehen. 2021 ging die Auszeichnung an Herrn Dr. Jochen Rascher, Geschäftsführer a. D. der GEOmontan GmbH Freiberg, für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Braunkohlengeologie.

Wie es in der Laudatio heißt, ehrt die DGGV mit dieser Preisvergabe einen Wissenschaftler, der sich zwar vorwiegend der Braunkohle widmet, darüber hinaus aber auch einen ausgesprochenen regionalgeologischen und angewandten Bezug zur Geologie in Mitteldeutschland in seinen Arbeiten hat.

Gleichzeitig wird damit das über zwei Jahrzehnte geleistete Wirken im Rahmen des Arbeitskreises Bergbaufolgen (Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten) in der GGW/DGG/DGGV, gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen aus den geologischen Diensten von Sachsen und Brandenburg sowie von GEOmontan GmbH Freiberg, gedankt.