Herzlich Willkommen

auf den Seiten des Arbeitskreises Bergbaufolgen (Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten) der DGGV (Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung).
Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.
Mehr Informationen können Sie unter dem Punkt „Über den Arbeitskreis“ erfahren.
Einen bebilderten Überblick zu den Tagungen und zu den publizierten Schriften des Arbeitskreises aus den vergangenen 25 Jahren können Sie hier herunterladen.

Foto: Bergbauzeugen und touristische Zukunft des ehemaligen Braunkohlentagebaues Espenhain auf einen Blick: Im Vordergrund der Bergbau-Technik-Park und die BAB 38, dahinter der Markkleeberger See und die Stadt Leipzig (P. Radke 09/2013, LMBV; aus EDGG Nr. 251/2014)

Bergbauzeugen und touristische Zukunft des ehemaligen Braunkohlentagebaues Espenhain auf einen Blick: Im Vordergrund der Bergbau-Technik-Park und die BAB 38, dahinter der Markkleeberger See und die Stadt Leipzig (Foto: P. Radke 09/2013, LMBV; aus EDGG Nr. 251/2014)

Neuigkeiten

28.06.2022 :: Alle Informationen und Anmeldung zum Exkursionstreffen des Arbeitskreises

Der Tagebau Hambach: Herausforderungen eines modernen Braunkohlen-Bergbaus – 16. und 17. September 2022 in Bergheim/Rheinland

Blick in den Braunkohlentagebau Hambach (Foto: Henny Gerschel 2016)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Tagebau Hambach liegt zwischen Jülich und Kerpen im Herzen des rheinischen Braunkohlenreviers. Aufgeschlossen im Jahre 1978 in der Nähe des Niederzierer Ortsteils Hambach, lagerten unter dem 85 km² großen Abbaugebiet in bis zu 470 m Tiefe vorbergbaulich 2,5 Mrd. t Braunkohle. Der ursprünglich bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts geplante Abbau gerät jedoch aufgrund energie-politischer Entscheidungen und umweltschutzrechtlicher Debatten zunehmend unter Druck. Das 47. Treffen des AK Bergbaufolgen sollte daher den Fokus auf die aktuelle Situation und die zu bewältigenden Herausforderungen im Tagebau Hambach und dessen nachbergbauliche Rekultivierung lenken (EDGG-Heft 264). Pandemiebedingt konnte das geplante Treffen in der traditionellen Form leider weder 2020 noch 2021 stattfinden. Ersatzweise soll nun ein reines Exkursionstreffen das Themengebiet beleuchten.

Zunächst gibt eine Kurzexkursion zum Schlosspark Paffendorf mit dem Arboretum einen Einblick in die einstige Pflanzenwelt der miozänen Moorlandschaften der Niederrheinischen Bucht.

Die anschließende Tagesexkursion führt vom Tagebau Hambach entlang der stofflichen Wertschöpfungskette des Rohstoffes Braunkohle am Beispiel der Herdofenverkokung in der Braunkohlenfabrik Fortuna-Nord bis zur Rekultivierung auf der Sophienhöhe.

Wir freuen uns darauf, Sie zum Exkursionstreffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen im Rheinland begrüßen zu dürfen!

Mit herzlichem Glückauf
Arbeitskreis Bergbaufolgen, Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V.
RWE Power AG

Einladung als PDF-Datei: Flyer_Exkursion_AK-BF-Hambach-16.-17.09.2022.pdf

Alle Informationen und Anmeldung sind auf der Veranstaltungsseite zu finden.

02.12.2021 :: Teichmüller-Preis geht erneut nach Freiberg

Teichmüller Preis 2021 - Dr. Jochen Rascher

Der 1993 gestiftete ROLF-UND-MARLIES-TEICHMÜLLER-PREIS der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung wird für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Kohlenpetrologie verliehen. 2021 ging die Auszeichnung an Herrn Dr. Jochen Rascher, Geschäftsführer a. D. der GEOmontan GmbH Freiberg, für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Braunkohlengeologie.

Wie es in der Laudatio heißt, ehrt die DGGV mit dieser Preisvergabe einen Wissenschaftler, der sich zwar vorwiegend der Braunkohle widmet, darüber hinaus aber auch einen ausgesprochenen regionalgeologischen und angewandten Bezug zur Geologie in Mitteldeutschland in seinen Arbeiten hat.

Gleichzeitig wird damit das über zwei Jahrzehnte geleistete Wirken im Rahmen des Arbeitskreises Bergbaufolgen (Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten) in der GGW/DGG/DGGV, gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen aus den geologischen Diensten von Sachsen und Brandenburg sowie von GEOmontan GmbH Freiberg, gedankt.