Über den Arbeitskreis

Deutschland ist nicht nur ein Land mit bedeutender geowissenschaftlicher Tradition, sondern auch ein Gebiet mit Jahrhunderten währendem Bergbau bzw. Rohstoffabbau. Die Bewertung und das Management zum Rohstoffabbau und dessen Folgen setzen gegenwärtig und auch zukünftig eine permanente, wissenschaftlich niveauvolle und interdisziplinäre Beschäftigung mit den Bergbaugebieten voraus.

In der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V. (DGGV) werden derartige montanwissenschaftspraktische Zielstellungen im „Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten“ („AK Bergbaufolgen“) behandelt. Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, dazu in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.

Bisher wurden 41 Tagungen organisiert, deren thematische Inhalte von lagerstättengeologischen Fragestellungen bis zur Vorstellung praktischer Lösung für umweltgeologische Probleme bei der Bewältigung von montanistischen Altlasten und der Diskussion komplexer Umweltforschung im Rahmen der Daseinsvorsorge in den Bereichen Kali-/Salz-, Braunkohlen-, Steinkohlen- und Steine-Erden-Bergbau reichen.

Die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Aspekten und praktischen Erfahrungen sowie die aktuellen Tätigkeiten von Montanunternehmen machten die Attraktivität dieser Tagungen aus, an denen bisher knapp 2000 Fachleute aus dem aktiven und sanierenden Bergbau, von Firmen und Ingenieurbüros, aus geowissenschaftlichen und Umwelt-Behörden sowie von Hochschulen und Forschungsinstituten teilnahmen. Dabei lag der Anteil von Fachkolleginnen/-kollegen aus der Praxis bei durchschnittlich 75%.

Die Vorträge und Exkursionsführer der Tagungen sind nahezu vollständig in der Reihe „Exkursionsführer und Veröffentlichungen“ der DGGV e.V. publiziert.

Findlingspark Nochten auf der rekultivierten Kippe des Braunkohlentagebaus Nochten/Oberlausitz

Findlingspark Nochten auf der rekultivierten Kippe des Braunkohlentagebaus Nochten/Oberlausitz

Schachtanlage in der ehemaligen Eisenerzgrube Konrad bei Salzgitter (Atommüllendlager)

Schachtanlage in der ehemaligen Eisenerzgrube Konrad bei Salzgitter (Atommüllendlager)

Ansprechpartner des Arbeitskreises sind:

Dr. Jochen Rascher
Dipl.-Geoök. Stephanie Wittwer
GEOmontan GmbH
Am St.-Niclas-Schacht 13
09599 Freiberg
Telefon: +49-3731-781333
Telefax: +49-3731-781332
E-Mail: j.rascher [ät] geomontan [punkt] de
E-Mail: s.wittwer [ät] geomontan [punkt] de
Dipl.-Geoln. Katrin Kleeberg
Gerichtsberg 30
09600 Oberschöna
Telefon: +49-3731-2941401
E-Mail: famkleeberg [ät] aol [punkt] com
Dipl.-Geoln. Sybille Busch
Am Berghang 12c
03130 Spremberg
Telefon: +49-3563-594169
E-Mail: sybille-busch [ät] web [punkt] de