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32. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGG e.V. vom 27. – 28. April 2012 in Clausthal-Zellerfeld

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Harz und sein näheres Umfeld gehören zu den montanhistorisch bedeutenden Regionen Europas. Archäologische Untersuchungen geben immer deutlichere Indikationen für eine bronzezeitliche Metallgewinnung aus Harzer Erzen. Sicher zu belegen ist die Verhüttung Rammelsberger Erze für das 3. nachchristliche Jahrhundert bei Osterode.

Über Jahrhunderte waren die Menschen im Oberharz mit dem Schicksal des Montanwesens - ihrer wichtigsten Lebensgrundlage - untrennbar verbunden. Auch nach dem Ende der Erzverhüttung im Oberharz (1967) und der Einstellung des Bergbaus (Erzbergwerk Grund im Jahr 1992) ist die Erinnerung an die historischen Wurzeln noch immer lebendig. Dies hat positive Auswirkungen auf die Erhaltung und Wiedererschließung der Sachzeugen des historischen Montanwesens.

Bild: Teichkaskade östlich Clausthal-Zellerfeld, Foto: Stedingk

Im Jahr 2010 erfolgte die Aufnahme der Oberharzer Wasserwirtschaft in die Welterbeliste der UNESCO, wodurch das in Jahrhunderten gewachsene bergmännische Wassersystem (Wasserregal), das in weiten Teilen noch erhalten ist, eine außerordentliche Anerkennung findet.

Das 32. Treffen des AK Bergbaufolgen widmet sich den Folgen des Erzbergbaus im Harz und speziell den Anlagen der Oberharzer Wasserwirtschaft mit interessanten Vorträgen und einer ganztägigen Exkursion.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und würden uns sehr freuen, Sie im Harz begrüßen zu dürfen.

Alle Informationen sowie die Online-Anmeldung sind auf der offiziellen Veranstaltungsseite zu finden.

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Zusammenfassende Berichte über bisher stattgefundene Veranstaltungen sind unter dem Punkt Archiv zu finden.